nach der Wäsche trockenwischen, jegliche Korrosionsspuren entfernen und Stellen mit beschädigter Anstrichschicht mit Korrosionsschutzfarbe anstreichen;
Kraftstofftank voll tanken und Kraftstoffhahn schließen;
Motor anwerfen und laufen lassen, bis der Kraftstoff aus den Schwimmerkammern der Vergaser völlig verbraucht wird;
Zündkerzen herausdrehen und in die Zylinder je 25...30 cm bis auf 70...80 °C aufgewärmtes Motorenöl eingeben;
durch Treten des Kickstarters die Kurbelwelle um 10 bis 15 Umdrehungen durchdrehen und die Zündkerzen wieder in die Zylinder einschrauben;
sämtliche verchromten Oberflächen mit Konservierungsfett einschmieren;
Auspufftöpfe abbauen, Ein- und Auslaßöffnung mit einem Lappen oder einem Stopfen verschließen, über den Stutzen des Übergangsstückes 1,5...2,0 l Motorenöl (Altöl ebenfalls geeignet) einfüllen;
Öffnung im Stutzen verschließen und Auspufftopf einige Male um seine Achse drehen. Danach Öl aus dem Auspufftopf ablassen, diesen wieder anbauen und seine Auslaßöffnungen mit einem mit Öl getränkten Lappen oder einem Stopfen verschließen.
Die Oberflächen von verchromten Teilen mit erwärmter Vaseline bzw. mit wachshaltiger Masse 3BB,fl, oder H3B-74 bzw. mit Korrosionsschutzmittel folgender Zusammensetzung: 20 % Kolophonium, 30 % Lacke Nr. 17 und 50 % White Sprite einreiben.
Das Motorrad aufbocken und Reifeninnendruck bis auf 0,05...0,1 MPa (0,5...1,0 kp/cm ) vermindern.
Der Werkzeugsatz soll mit Konservierungsfett eingeschmiert und in öldurchtränktes Papier eingeschlagen werden.
Die Wartung des Motorrades während der Lagerung beschränkt sich auf folgendes:
alle zwei Monate eine Kontrolldurchsicht vornehmen, beim Feststellen von Korrosionsspuren korrodierte Stellen blankputzen und anstreichen; Zündkerzen herausschrauben, den 1. Gang einlegen, die Kurbelwelle mit dem Kickstarter um 10 bis 15 Umdrehungen durchdrehen und die Zündkerzen wieder einschrauben; Lenker zwei- bis dreimal in die eine und die andere Seite einschlagen;
drei- bis fünfmal den Handkupplungs- und Handbremshebel sowie den Fußbremshebel betätigen, Gasdrehgriff durchdrehen.
LAGERUNGSVORSCHRIFTEN
Für die Motorradlagerung ist ein trockener, reichlich belüfteter Raum mit einer relativen Luftfeuchte von 50 bis 70 % am besten geeignet.
Das Motorrad darf auch in einem unbeheizten Raum oder gar unter einem Wetterdach gelagert werden, welcher allerdings für einen ausreichenden Schutz vor direkter Sonnenstrahlung sorgen und eine Einwirkung atmosphärischer Niederschläge völlig ausschließen soll.