nach oben schwenken, dann den Gasdrehgriff etwas gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nachdem der Motor auf seine Betriebstemperatur gekommen ist, den Hebel der Kaltstarteinrichtung in seine Ausgangsstellung bringen, d.h. nach unten schwenken. Bei Außentemperaturen von minus 15 °C und darunter empfiehlt es sich, zusätzlich den Schwimmertupfer niederzudrücken. Dann den Kickstarterhebel einige Male durchtreten, damit die Ölhauptleitung mit Öl gefüllt wird.
Zündschlüssel ins Schloß bis zum Anschlag einstecken und im Uhrzeigersinn bis zum Erreichen der ersten Raststellung drehen. Dabei leuchten die Ladekontroll-, Öldruckwarn- und Leerlaufanzeigeleuchte auf;
Kickstarterhebel mit der Fußspitze zügig niederdrücken und somit das Zahnsegment der Kickstarterwelle mit dem Ritzel der Vorgelegewelle in Eingriff bringen. Erst dann den Motor durch ein kräftiges Durchtreten des Kickstarterhebels anlassen. Sollte das Zahnsegment außer Eingriff geblieben sein (ein unnachgiebiger Widerstand spürbar), dann ist die Maschine etwas nach vorne oder nach hinten zu schieben. Bei Kraftaufwand soll mit evtl. Beschädigung der Starteinrichtung gerechnet werden. Bei wiederholtem Durchtreten soll der Fuß möglichst auf dem Kickstarterhebel belassen werden. Um einem Rückschlag bei Frühzündung vorzubeugen, sollte der Kickstarterhebel mit der Fußspitze durchgetreten werden.
Nach dem Anspringen ist der Motor binnen kurzer Zeit warmlaufen zu lassen. Ein kalter Motor ist unbedingt warmlaufen zu lassen, denn die Reibflächen arbeiten bei dickflüssig gewordenem Öl mit mangelnder Schmierung, was deren Verschleiß beschleunigt.
Es darf nicht außer Acht gelassen werden, daß es einem kalten Motor (Außenlufttemperaturen unter 0 °C) schlecht bekommt, wenn man ihn gleich nach dem Anspringen hohe Drehzahlen entwickeln läßt. Solchenfalls soll mit einem Ausdrücken der Zentrifugendichtung gerechnet werden, infolgedessen die Kurbelwellenlager keine Schmierung erfahren und gar zerstört werden können.
Nachdem der Motor angesprungen ist, erlöschen die Ladekontroll- und die Öldruckwarnleuchte. Beim Einlegen jedes beliebigen Vorwärtsganges erlischt die Leerlaufanzeigeleuchte. Beim Einlegen des Rückwärtsganges leuchtet sie fort.
Ein sachgemäß eingestellter Motor soll bei kleiner Drehzahl mit im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag gedrehtem Gasdrehgriff stabil laufen.
Vor dem Anfahren der Maschine ist der Motor warmlaufen zu lassen, bis er bei kleiner Drehzahl stabil läuft. Bei Unternulltemperaturen der Außenluft und nach längeren Standzeiten empfiehlt es sich, die erste 3 bis 5 km weite Strecke mit einer nicht allzuhohen Drehzahl (Höchstgeschwindigkeit 30 ... 40 km/h) durchzufahren. Dies hat eine Ölerwärmung im Schaltgetriebe und im Sekundärtrieb zum Zweck, infolgedessen das Öl eine Zähflüssigkeit erhält, die für eine sachgemäße Schmierung der Lager und Verzahnungen nötig ist.