Seitenwagenachsgetriebe
Die Kraftübertragung erfolgt ausgehend vom Ausgleichgetriebe über die Torsions-Kardanwelle zum Ritzel 16 (Bild 24) des Seitenwagenachsgetriebes, welches mit dem Abtriebsrad 11 in Eingriff steht.
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Die querliegende Torsions-Kardanwelle ist baumäßig so ausgebildet, daß sie dank eigener Torsionselastizität die in der Kraftübertragung des Seitenwagenachsgetriebes auftretenden Stoßbeanspruchungen zu dämpfen vermag.
Das Ritzel 16 ist gegen das Abtriebsritzel 19 (Bild 23) des Ausgleichgetriebes austauschbar.
Das Abtriebsrad 11 (Bild 24) ist in zwei Kugellagern 10 und 13 beweglich montiert.
Die Deckel 3 und 6 sind am Getriebegehäuse durch Schrauben befestigt.
Für die Abdichtung des Seitenwagenachsgetriebes sorgen Dichtungen 4, Manschettendichtung 7 und zwei in der Mutter 2 eingepreßte Gummidichtungen.
Das Öl wird in das Gehäuse des Seitenwagenachsgetriebes über die Öleinfüllöffnung eingefüllt. Es ist verboten, das Motorrad zu betreiben, sobald der Ölstand unterhalb der unteren Markierung abgesunken ist.