daß ihr Vorderlager in den zugehörigen Sitz im Getriebegehäuse um seine halbe Länge eintaucht.
3. In die Nuten der Gangschalt-Schubmuffen der Abtriebswelle die Gangschaltgabeln einsetzen, durch diese die Schaltgabelwalze führen und die Abtriebswelle ins Getriebegehäuse einbauen. Durch leichte Schläge mit einem Leichtmetallhammer die Abtriebswelle ins Getriebegehäuse derweise einsetzen,
daß die Zahnkränze der Zahnräder und Ritzel der Antriebs- und der Abtriebswelle zur Deckung gebracht sind, und dann die Wellen ins Getriebegehäuse bis zum Anschlag einpressen. Die Schaltgabeln in die Nuten der Schaltscheibe einführen und die Schaltgabelwalze ins Getriebegehäuse einbauen.
Beim darauffolgenden Zusammenbau stößt man kaum auf Schwierigkeiten. Die Vorgehensweise ist dabei derjenigen der Auseinandernahme umgekehrt
Sekundärtrieb samt Stirnradausgleichgetriebe
Der Sekundärtrieb und das Ausgleichgetriebe sind in einem für beide gemeinsamen teilbaren Gehäuse zusammengebaut, bestehend aus folgenden drei Bauteilen: Ausgleichgehäusedeckel l (Bild 23), Ausgleichgehäuse 3 und Sekundärtriebgehäuse 6.
Der Sekundärtrieb ist als Kegelrad-Schraubgetriebe ausgebildet, bestehend aus Antriebsritzel 7 und Tellerrad 9.
Das Stirnradausgleichgetriebe des Motorrades setzt sich aus folgenden Hauptbauteilen zusammen: zwei Naben 8 und 14, zwei Umlaufrädern 10, zwei Zwischenrädern 13 und Ausgleichgetriebeschale 15.
Die Nabe 8 ist im Sekundärtriebgehäuse in zwei Nadellagern, und die Nabe 14 in der Ausgleichgetriebeschale montiert.
Die Umlauf- und Zwischenräder sind auf Achsen 11 montiert, deren Zapfen auf der einen Seite in die Ausgleichgetriebeschale 15 und auf der anderen Seite ins Tellerrad 9 eingreifen. Die Ausgleichgetriebeschale und das Tellerrad werden durch zwei Rollen ausgefluchtet und durch zwei Bolzenschrauben zusammengehalten, welche durch einen speziellen Abschlußring gesichert sind.
Das zusammengebaute Ausgleichgetriebe wird in zwei Lagern montiert: Kugellager 16 im Ausgleichgehäuse und Konusrollenlager im Sekundärtriebgehäuse.
Die Kraftübertragung vorn Ausgleichgetriebe zum Seitenwagenrad besorgen das Abtriebsrad 18 und das Antriebsritzel 19. Das Abtriebsrad 18 ist auf dem Vielkeilprofil der Nabe 14 aufgesetzt und wird durch den Sicherungsring 20 gehalten.
Die Muttern 5 haben auf den beiden Enden Linksgewinde.
Das Öl wird in das Sekundärtriebgehäuse über die Öleinfüllöffnung und ins Ausgleichgehäuse über eine im Ausgleichgehäusedeckel seitlich ausgeführte Öffnung eingefüllt. Es ist untersagt, das Motorrad zu betreiben, wenn der Ölstand nicht einmal die untere Marke am Ölmeßstab erreicht.
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