An der Schaltklaue ist ein Stift angebracht, welcher in die Nut der auf der Sperrklinkenwalze l (Bild 20) gleitenden Sperrklinke 2 eingreift.
Die Sperrklinke wirkt auf einen der Stifte der Schaltscheibe ein und dreht den letzteren durch. Die Schaltscheibe wird mit einem Gangarretierhebel arretiert.
Auf Rückwärtsgang wird mit dem Handschalthebel 5 (Bild 21) geschaltet, der sich auf der rechten Seite des Schaltgetriebes befindet. Der Handschalthebel federt und wird dank dem in einer bestimmten Stellung in den Schrägen des Getriebegehäuses und des Getriebegehäusedeckels mit Hilfe einer Halbrundschraube 6 arretiert. Bei Vorwärtsbewegung des Handgriffes des Rückwärtsgang-Schalthebels werden die Rückwärtsgang-Schaltgabel und das Schieberad für Rückwärtsgang der Abtriebswelle nach vorn verschoben. Dabei kommt das besagte Schieberad mit dem am Getriebegehäusedeckel montierten Zwischenrad in Eingriff. Das Zwischenrad verbleibt mit dem Zahnrad für Rückwärtsgang der Antriebswelle in ständigem Eingriff.
Auf Rückwärtsgang darf nur vom Stillstand und nur beim Befinden des Schaltgetriebes in Leerlaufstellung (Fußschalthebel zwischen dem 1. und dem 2. Gang) geschaltet werden.
Sollte ein beliebiger Gang eingelegt sein, dann ist die Rückwärtsgangschaltung nicht mehr möglich. Dem wirkt ein spezieller Vorsprung an der Rückwärtsgang-Schaltgabel entgegen, welcher bei der Rückwärtsgangschaltung in die Kurvennut der Schaltscheibe eingreift.
Der Rückwärtsgang-Handschalthebel wird an der Schaltwalze auf geriffeltem Konus befestigt und ist in die betriebsgerechte Stellung zu bringen, noch bevor die Befestigungsmutter festgezogen ist.
Kupplungsausrückmechanismus bei Gangschaltung. Während der Gangschaltung bewegt sich die Schaltklaue 2 (Bild 22) nach vorn oder nach hinten von ihrer Mittelstellung und hebt dabei den langen Arm samt Rolle des Innenhebels 4 an, der sich im Getriebegehäuse befindet.
Der kurze Arm dieses Hebels wirkt auf die mehrteilige Druckspindel 5, welche mit ihrem Außenende die Einstellschraube 6 des äußeren Kupplungsausrückhebels 17 betätigt.
Der äußere Hebel pendelt auf der Achse und betätigt über das Gleitstück 16, das Axialkugellager 15 und das Endstück 13 die Kupplungsausrückstange 12.
Betriebshinweise
Die Wartung des Schaltgetriebes beschränkt sich auf einen rechtzeitigen Ölwechsel im Getriebegehäuse sowie auf die Nachstellung - je nach Bedarf -des Kupplungsausrückmechanismus.
Der Ölwechsel ist zu den durch die vorliegende Betriebsanleitung vorgegebenen Fristen vorzunehmen. Den Ölstand im Getriebegehäuse auf die im Abschnitt «Fahrtvorbereitung» beschriebene Weise mit dem Ölmeßstab kontrollieren.
37