betragen. Die Schwimmerlage kann ggf. durch Anbiegen des Anschlags 16 nachgestellt werden.
Wartung der Vergaser. Es empfiehlt sich, die Vergaser alle 5000 Fahrkilometer durch Spülen und Ausblasen zu reinigen. Die Vergaser dürfen mit nichtäthyliertem Benzin gereinigt werden. Nach dem Ausspülen sind die Vergaser oder deren Teile mit Luft durchzublasen oder zu trocknen. Keinesfalls dürfen sie mit Putzlappen oder anderen fuselnden Stoffen abgewischt werden. Für die Reinigung der Düsen darf niemals Stahldraht verwendet werden, denn mit diesem kann die Düsenbohrung unkontrollierbar verformt und somit der Vergaserbetrieb gestört werden.
Bei Dauerbetrieb des Motorrades unter den Bedingungen eines heißen Klimas (Außenlufttemperaturen von 35 bis 40 °C und darüber) sowie in einer Höhe ab 2000 m über dem Meeresspiegel empfiehlt es sich, die Düsennadel am Kolbenschieber tiefer zu verstellen. Beim Betrieb unter den Bedingungen eines kalten Klimas (Außenlufttemperaturen von minus 15 °C und darunter) empfiehlt es sich hingegen, die Düsennadel höher zu verstellen.
Ein Kraftstofflecken über die Rücklaufbohrung 31 des Vergasers zeugt davon, daß das Kraftstoffventil in der Schwimmerkammer nicht dichthält. Solchenfalls soll das Kraftstoffventil ausgespült und die elastische Scheibe ausgewechselt werden. Weiterhin sind eventuelle Kratzer und Einbeulungen am Ventilsitz zu beseitigen.
Luftfilter (Bild 16) ist am Getriebegehäuse angebaut und an Vergaser durch Gummistutzen angeschlossen. Der Papier-Filtereinsatz besteht aus Filter 2 -gefaltetem Papier - sowie einem Luftvorfilter l aus synthetischem nichtgewebtem Stoff, an dem die Luft vorgefiltert wird: die in der Außenluft enthaltenen groben Staubpartikeln und Wassertropfen werden durch das Luftvorfilter festgehalten.
Wartung der Kraftstoffanlage
Bei Kontrolldurchsichten kontrollieren, ob Kraftstoff im Tank eingefüllt ist und zu den Vergasern durchkommt, ob die Kraftstoffleitungen zuverlässig angeschlossen sind und die Kolbenschieberbetätigung intakt ist.
Es empfiehlt sich, bei Vornahme der zur Wartungsgruppe W2 gehörenden Pflegearbeiten aus dem Filterbecken den sich darin angesammelten Schlamm zu entfernen, die Kraftstoffilter zu säubern und auszuspülen, die Düsen und Kanäle in den Vergasern durchzublasen und die Schwimmerkammern auszuspülen.
Bei unzureichender Kraftstoffzufuhr läßt die Motorleistung stark nach, es treten Vergaserknalle auf, und die Motordrehzahl entspricht nicht mehr der gewöhnlichen Stellung des Gasdrehgriffes. Solchenfalls soll zunächst kontrolliert werden, ob evtl. die Entlüftungsbohrungen im Schraubstopfen für Kraftstofftank nicht verstopft sind. Dann den Kraftstoffhahn schließen, den Filterbecken abschrauben und mitsamt des in diesem befindlichen Siebfilters säubern und spülen. Es empfiehlt sich, jeweils nach einer Fahrt den Kraftstoff aus dem Tank