Vergaser durch Ein- bzw. Ausdrehen der Leerlaufdrehzahlregulierschrauben 38 eingeregelt, bis die beiden Zylinder die gleiche Drehzahl entwickeln.
Die richtige Leerlaufeinstellung der Vergaser kann durch ein heftiges Öffnen und Schließen der Kolbenschieber (beim Drehen am Gasdrehgriff) kontrolliert werden.
Läuft der Motor stationär bei niedrigen Drehzahlen, setzt aber beim heftigen Öffnen des Kolblenschiebers aus, dann ist die Leerlauf-gemischregulierschraube 24 um eine Viertel- bis eine halbe Umdrehung einzuschrauben (das Gemisch wird fetter). Sollte der Motor beim heftigen Schließen des Kolbenschiebers aussetzen, dann ist die Regulierschraube 24 um eine Viertel- bis eine halbe Umdrehung auszuschrauben (das Gemisch wird magerer).
Gemischregulierung bei Betriebsdrehzahl des Motors. Der Motorbetrieb mit Betriebsdrehzahl hängt weitgehend von der Tief- bzw. Hochstellung der Düsennadel im Kolbenschieber ab, daher gehört die richtige Düsennadeleinstellung unbedingt zur Vergasereinstellung.
Einer solchen Düsennadeleinstellung bedarf man insbesondere bei der Änderung der Klimabedingungen, z. B. beim Übergang vom Sommer- auf Winterbetrieb, in der Einfahrperiode oder zwecks Erhöhung der Motorleistung auf Kosten der Verbrauchswirtschaftlichkeit. Für diesen Zweck die Gegenmutter 3 lockern und die Düsennadel 34 in der Gewindebohrung in bezug auf die Düsennadelleiste 4 drehen. Beim Eindrehen der Düsennadel in die Leiste erhebt sich die Nadel in bezug auf die Zerstäuberbohrung, und das Gemisch wird fetter. Beim Herausdrehen der Düsennadel wird das Gemisch magerer. Die Axialverstellung der Nadel bei jeder Umdrehung beträgt 0,5 mm.
Nach der erfolgten Regelung soll die Gegenmutter 3 wieder festgezogen werden.
Die richtige Regelung der Vergaser bei Überlastungen kann durch eine jähe Erhöhung der Motordrehzahl überprüft werden. Sollten dabei Vergaserknalle hörbar werden, so muß das Gemisch durch ein Höhereinstellen der Düsennadel fetter gemacht werden.
Einstellung der Kraftstoffhöhe in der Schwimmerkammer. Sollte der Kraftstoffstand in der Schwimmerkammer den vorschriftsmäßigen überschreiten, bzw. bei einem übermäßigen Kraftstoffverbrauch oder einer unzureichenden Gasannahme durch den Motor sowie nach dem Auswechseln des Kraftstoffventils oder des Schwimmers soll die Kraftstoffhöhe in der Schwimmerkammer des Vergasers betriebsgemäß eingestellt werden.
Für die Einstellung der Kraftstoffhöhe in der Schwimmerkammer den Deckel der Schwimmerkammer abnehmen und den Vergaser senkrecht - mit der Schwimmerkammer nach oben - ausrichten. In dieser Stellung soll der Bund an der Seitenfläche des Schwimmers ( in der Mitte) parallel zur Ebene des Vergasergehäuses verlaufen, die am Deckel der Schwimmerkammer anliegt. Der Abstand zwischen dem Schwimmerbund und dieser Ebene soll (13 ± 1) mm