Im Gehäuse des Kraftstoffhahnes ist der Schieber 3 mit einer Axial- und zwei Radialbohrungen eingebaut. Eine von diesen (Durchgangsbohrung) deckt sich mit der Durchflußöffnung der hohen Kraftstoffleitung 11 (Hauptkraftstoff) und die andere - mit dem Durchflußkanal der niedrigen Kraftstoffleitung 10 (Reserverkraftstoff).
Auf der anderen Gehäuseseite befinden sich zwei Stutzen für den Anschluß von zu den Vergasern führenden Kraftstoff-Gummischläuchen.
Der Betätigungshebel des Kraftstoffhahnes hat drei Stellungen: O -geöffnet; 3 - geschlossen; P - geöffnet auf Reservekraftstoff.
Im Reservetank sind ca. 2L Kraftstoff enthalten.
Zum Ausspülen des Filterbeckens und des Siebfilters, die zum Kraftstoffhahn gehören, die unten befindliche Mutter lösen, Filterglocke und Filterbecken vom Kraftstoffhahn abnehmen, vom Schmutz reinigen und mit sauberem Kraftstoff ausspülen.
Beim Wiederanbau des Filterbeckens darauf achten, daß die Siebfilterdichtung unversehrt ist und sachgemäß anliegt.
Die Motorspeisung erfolgt aus zwei an den Zylinderköpfen montierten, gegeneinander austauschbaren Vergasern K63T.
Der Aufbau des Vergasers ist in Bild 15 gezeigt.
Vergaser K63T. Die beiden Vergaser sind von gleichem Aufbau und dürfen gegeneinander ausgetauscht werden.
Vergasereinstellung. Bevor man mit der Vergasereinstellung beginnt, sind der Elektrodenabstand, der Unterbrecherkontaktabstand und das Ventilspiel zu überprüfen.
Leerlaufeinstellung. Vor der Vornahme der Leerlaufeinstellung kontrollieren, ob zwischen Bowdenzughülle und Bowdenzugaufnahme ein Spiel von 2...3 mm besteht. Sollte dieses wegbleiben oder das vorgeschriebene Maß überschreiten, dann die Gegenmutter der Bowdenzugaufnahme l (Bild 15) lockern, das Spiel durch Drehen der Bowdenzugaufnahme im bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn einregeln und die Bowdenzugaufnahme mit der Gegenmutter erneut sichern. Das besagte Spiel soll an den beiden Vergasern gleich sein.
Die Leerlaufeinstellung der Vergaser soll bei warmgefahrenem laufendem Motor vorgenommen werden. Sollte es doch vorkommen, das der warmgelaufene Motor im Leerlaufbetrieb abstirbt, dann bedürfen die Vergaser zweifellos einer Leerlaufeinstellung.
Die Vergasereinstellung wird einzeln in nachstehender Reihenfolge vorgenommen: mit der Leerlaufdrehzahlregulierschraube 38 eine solche Drehzahl einstellen, daß der Motor gerade noch läuft. Dann die Leerlaufge-mischregulierschraube 24 ausdrehen, bis der Motor auszusetzen anfängt, und langsam wieder eindrehen, bis dieser wieder stabil läuft. Danach mit der Leerlaufdrehzahlregulierschraube 38 den Kolbenschieber wieder derweise schließen, daß der Motor gerade noch läuft, wobei zugleich auch das Gemisch mit der Leerlaufgemischregulierschraube 24 geregelt wird. Die besagten Arbeitsgänge so lange wiederholen, bis eine minimal zulässige stationäre Motordrehzahl erreicht wird.