Zuleitung einer Prüflampe mit Fassung an die Niederspannungsklemme der Zündspule, an der die zum Zündunterbrecher führende Leitung befestigt ist, und die andere Zuleitung an Masse schließen. Eine derartige Prüfeinrichtung läßt sich ohne weiteres aus einer Glühlampe A12-1 mit Fassung und zwei Leitungen, möglichst mit Krokodilklemmen an den Enden, anfertigen.
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Bild 10. Unterbrecher IIM302A mit Fliehkraftzündversteller
1 - Schraube; 2 - feststehender Unterbrecherkontakt; 3 - Zündunterbrechergehäuse; 4 • Unterbrecherhebel; 5 - Unterbrecherhebelachse; 6 - Exzenterschraube; 7 - Fliehkraftzündversteller-, 8 Achse der Fliehgewichte; 9 - Buchse; 10 - Rückstellfeder; 11 - Mitnehmer, 12 - Feststellring; 13 • Unterbrechernocken; 14 - Fliehgewicht; 15 - Filz; 16 - Kondensatorhalter, 17 - Kondensator; 18 • Klemme
Zunächst den Gummipfropfen entfernen, der die Schauöffnung im Motorgehäuse verschließt, dann die Kurbelwelle im betriebsgemäßen Drehsinn so lange durchdrehen, bis die Markierung «P» am Schwungrad mit der Einstellmarke am Motorgehäuse zur Deckung gekommen ist.
Zündung einschalten und Fliehgewichte 14 (Bild 10) des Fliehkraftzündverstellers bis zum Anschlag auseinanderführen. Beim richtig eingestellten Zündzeitpunkt soll die Prüflampe aufleuchten, sobald die Fliehgewichte in ihre Endlage gebracht und die Unterbrecherkontakte getrennt worden sind.
Sollte die Prüflampe bei bis zum Anschlag auseinandergeführten Fliehgewichten nicht aufleuchten, dann liegt Spätzündung vor. Wenn sie aber aufleuchtet noch bevor die Fliehgewichte in ihre Endstellungen gekommen sind, dann haben wir eindeutig mit Frühzündung zu tun.
Für die richtige Zündzeitpunkteinstellung die Befestigungsschrauben des Unterbrechers und des feststehenden Unterbrecherkontaktes lockern und die Fliehgewichte des Zündverstellers bis zum Anschlag auseinanderführen. Dann das Unterbrechergehäuse 3 im Uhrzeigersinn (bei Spätzündung) bzw. entgegen dem Uhrzeigersinn (bei Frühzündung) drehen, bis die Prüflampe aufleuchtet.