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Unbedingt nötige Modifikationen : Original Motor Modifikationen : Motor allgemein
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Dnepr TechnikAussenliegender Hauptstromölfilter,
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Die Oelpumpe hat zwei Bohrungen die in den Ueberdruckbogen führen. Die Bohrung vor dem Zahnradpaar ist
in der VMP-Version verschlossen - dies erhöht den Druck zur Kurbelwelle resp. zum Ueberdruckventil.
Foto: links original, rechts VMP mit verschlossener Umgehungsbohrung (bestehende Ausführung VMP)
Hier sollte ein Gewinde geschnitten und eine Stiftschraube mit temperaturbeständigem loctite montiert werden
Ueberdruckventil und T-Verschraubung nachbearbeiten :
- Gewinde Ø M10x0.75 in Ueberdruckventil schneiden, bestehende Ausführung VMP auf Drehmaschine abändern.
Falls kein solches Ventil verfügbar ist, muss mit der original Kugel und Feder eines selbst hergestellt, oder bei
Paul Niederöst bestellt werden
- Gewinde Ø M10x0.75 in T-Verschraubung schneiden (Drehmaschine)
Fototext: links unten nachbearbeitetes Ueberdruckventil vom VMP-Motor sowie darüber die nachbearbeitete
T.-Verschraubung. Die T-Verschraubung kurz vor dem Gewinde absägen - aufbohren und Gewinde schneiden
an der Drehmaschine (Gewindebohrer)
Saugfilter (Drahtgeflecht) zu Oelpumpe
Befestigungslasche so zurechtbiegen, dass der Saugfilter möglichst nahe in die Gehäuseecke gelegen kommt,
ohne jedoch diese zu berühren - Originalbefestigungbohrung kann weiterverwendet werden.
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Fototext: links Original-Filter, rechts mit abbgebogener Lasche. die Ecken der Lasche musste ich abrunden sowie
die Bohrung etwas grösser feilen
Kurbelgehäuse :
Sitz im Gehäuse über Oelwanne für Winkel-SchottverschraubungBemerkungen zum Bearbeiten von Lagergehäuse und Kurbelgehäuse:
Vor dem Nachbearbeiten des Lagergehaeuses und der Uebergangsbohrung im Kurbelgehaeuse auf Ø 7 mm,
sollte zuerst die Lage der Bohrungen zueinander ermittelt werden. Am besten durch Markieren mit
Folienschreiber o.ä. Wichtig ist das korrekte Setzten des Lagergehaeuses auf das Kurbelgehaeuse und das
genaue Markieren der Lage beider Bohrungen.
Ob Lagergehaeuses oder Kurbelgehaeuse zuerst bearbeitet wird kommt auf die Lage der Bohrungen an.
Falls bereits eine Abweichnung besteht, sollten untenstehende Bearbeitungen an beiden Bohrungen
zueinander-hin korrigiert werden. Beim Original Lagergehaeuses hat man nämlich fast keinen Spielraum.
Man sollte auch den Aufnahmesitz im Kurbelgehäuse prüfen. Falls hier im Werk eine starke Facette angebracht
wurde, kann es sein, dass der Oeldruck hier durchzudrücken vermag.
Originallagergehäuse hat so wenig Sitzbreite (6) , dass eine Stützhülse sehr dünn ausfallen muss.
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Kopie Zeichnung Nr 7 aus dem Handbuch der Dnepr.
- Stützhülse (1)
- O-Ring (2)
- O-Ringsitz (3)
- erweiterte Durchgangsbohrung im Kurbelgehäuse (4)
- erweiterte Bohrung im Lagergehäuse (5)
- Lagergehäuse-Sitztiefe 13mm (6)
- Facette am Kurbelgehäuse (7)
- O-Ring-Sitztiefe (8)
Kurbelgehäuse:
Aufbohren des Kurbelgehäuses vom Sitz „Lagergehäuse-Kurbelgehäuse“ zu
Druckschalterausgang
Foto :
- beim Erweitern von der Lagergehäuseseite her immer wieder Lage zur korespondierenden Bohrung im
Lagergehäuse kontrollieren
- beim Bearbeiten von der Druckschalterausgang Gewinde nicht verletzen
- Achtung: der Sitz im Kurbelgehaeuse muss sehr fein sein, da hier gedichtet wird.
Bei meinem Motor (VMP-Motor) war von früheren Montagearbeiten durch eine gelockerte Stiftschraube
eine tiefe Kerbe im Sitz, die ich zuerst mit Flüssigmetall ausbessern und schleifen musste
( Standardverschraubung mit nachgeschnittenem Gewinde M12x1.5)
Lagergehäuse 1:
verschliessen der alten Versorgungsbohrung von der Oelpumpe zum Kurbelwellenzapfen (Foto : Originallagergehaeuse)
Unten schwarz eingekreist die Bohrung die im original Lagergehaeuse verschlossen werden muss.
Am besten Gewinde schneiden und Stiftschraube mit temperaturbeständigem loctite montieren
(Foto: VMP-Lagergehaeuse)
Oben links sieht man den hellen, im Lagergehäuse eingepressten, Aluring. Die bestehenden zwei,
nebeneinanderliegenden Durchgangsbohrungen im Ring wurden auf Langloch 6x15 mm erweitert.
Danach kann man den Aluring einfach um ca 45° drehen, bis die Durchgangsbohrung mit der neuen
Versorgungsbohrung (ehemalige Oeldruckschalterbohrung) übereinstimmt, und so wieder einpressen.
Der Aluring muss dann am Rand neu aufgebohrt, und mit Stiftschraube gesichert werden
Die alte Zubringer-Bohrung von der Pumpe her ist so ganz einfach zu schliessen.
Lagergehäuse 2:
- Erweitern der Bohrung vom Kurbelwellenzapfen zum Lagergehäuse-Sitz (aufbohren)
- Anbringen eines Sitzes für den O-ring und der Stützhülse
Diese Arbeiten sind heikel und sollten erst nach gründlicher Ueberlegung vorgenommen werden!
links Originallagergehaeuse ohne Bearbeitung, rechts VMP-Lagergehaeuse mit Bearbeitung
Die VMP-Ausführung ist komplizierter
VMP-Lagergehäuse :
Die Bearbeitung erfolgt am besten in zwei Aufspannungen.
Evtl. muss die O-Ringgrösse nach den vorhandenen Schaftfräsern gewählt werden.
Original Lagergehäuse :
Die Bearbeitung erfolgt am besten auch in zwei Aufspannungen.
auch hier gilt: evtl. muss die O-Ringgrösse nach den vorhandenen Schaftfräsern gewählt werden.
Leider hat man fast keinen Spielraum, da die Sitztiefe auf dem Lagergehäuse nur ca. 13 mm beträgt
Stützhülse (nur Lagergehäuse VMP-Ausführung):
z.B. Stützhülse bei Verwendung von O-Ring Øi 10.5 x 2.7 mm
Øa ca. 10.2 +- 0.05 mm
Øi = 8 bis 9 mm
Laenge =ca 18 0 -0.2 mm
- drehen z.B. aus Restenstück Hydraulikrohr.
- ca. 0.05-0.10mm Spiel zu Stützhülsensitz im Lagergehäuse einhalten - Klebstoffangaben beachten
- wärmebeständiges lock-tite verwenden
Stützhülse (Original Lagergehäuse):
z.B. Stützhülse bei Verwendung von O-Ring Øi 8 x 2 mm
Øa ca 7.8 +- 0.05 mm
Øi = 7 mm
Laenge =ca 8 0 -0.2 mm
- drehen z.B. Stahl.
- ca. 0.05 mm Spiel zu Stützhülsensitz im Lagergehäuse einhalten - Klebstoffangaben beachten
- wärmebeständiges lock-tite verwenden
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