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Unbedingt nötige
Modifikationen :

Original Motor
Bremsen allg.
Getriebe

Empfehlenswerte
Modifikationen :

Motor allgemein
Kolbenkühlung-1
Kolbenkühlung-2
Externer Ölfilter

Scheibenbremse
Doppel-Duplex
Fahrgestell

 

Dnepr Technik

Aussenliegender Hauptstromölfilter,
Kolbenbodenkühlung

Text und Photos (c) Rolf Graf / ch

[Vorgeschichte]:[techn Aspekte]:[mech Bearbeitung]:[Hydraulik]:[Einbau]:[Kosten u Epilog]

1.) Vorgeschichte - Aussenliegender Hauptstromölfilter

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1992, als ich anlässlich einer Motorrad-Herbstausstellung eine
dort geparkte MT 16 fotografierte, hat mich der Dnepr-Virus erwischt.
Seit diesem Zusammentreffen ist es ein Traum von mir eine Dnepr zu
besitzen und zu fahren.

Im April 2000 konnte ich mir nun endlich eine gebrauchte Dnepr, Jahrgang 1995, erwerben. Es handelt sich um eine von Eicher-Motos eingeführte MT11 (Typenschild = MT16) ohne Seitenwagenantrieb mit 1700 Km auf dem Tacho. Eingebaut war jedoch ein Original-Motor.
Der VMP-Motor (= Dnepr mit swiss-finish) war teilweise demontiert. Zudem gehörte ein komplettes, jedoch zerlegtes, MT11-Chasis mit 200 Kilometern Laufleistung dazu. Der dazugehörende Seitenwagen blieb beim Vorbesitzer.

Ursprünglich wurde die Dnepr als Vorführfahrzeug an einen Händler im Kanton ST-Gallen
geliefert. 1999 wechselte sie zum jenem Vorbesitzer, der sie mir dann verkaufte. Der Vorbesitzer hatte kurz darauf, nach nur wenigen Kilometern einen Pleuellagerschaden. - die Oelzentrifuge war mangelhaft gesichert und suchte auf der Autobahn Kontakt zum Motorgehäusedeckel. Der Händler hatte scheinbar keine Lust die Hubzapfen der (besser als das Original) VMP-Kurbelwelle auf Garantie zu schleifen und neue Lagerschalen einzupassen - er verbaute einfach eine Dneprwelle mit Pleueln ohne Spritzdüsen. Wieweit der Vorbesitzer von dem gewusst hat kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall erhielt er vom Händler eine MT11 als Ausgleich.

Da ich für die Revision des VMP-Motors zuerst noch die Werkstatt in unserem Bauernhaus weiter ausbauen musste, fuhr ich einfach mal mit dem Original-Motor herum. Auch ich gehöre zu jenen die vor dem Kauf noch nie auf drei Rädern fuhren. Doch wider Erwarten stellte sich dies als ziemlich problemlos heraus. Einzig enge Rechtskurven liessen mich ein paarmal schwitzen.

Der Originalmotor hatte vom Vorbesitzer die VMP-Zylinder und -Kolben montiert bekommen, da die Originale zuviel Rauch produzierten. Von Anfang an sabberte der Inland heftig und war mechanisch extrem laut. Das anziehen von Motorgehäusedeckel und Oelwanne half nichts gegen das Sabbern zudem zog ich alle 200 Km den Zylinderkopf nach und stellte die Ventile ein. Wie ich feststellte, macht das aber nur die ersten zweimal richtig Spass. Vor allem nicht, wenn trotz Oelwechsel immer wieder Ablagerungen
von Metall-Abrieb in den Zylinderdeckeln gefunden wird.

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So nach ca. 5-600 km (Motor also 800 km) lies die Drehfreudigkeit langsam nach und die Dnepr lief dann nach 1000 km (Motor also 1200 Km) noch etwa 75Km/h. Herausgefunden habe ich die banale Ursache aber erst später nach dem Einbau des VMP Motors. Verärgert darüber, dass ich mich in der Robustheit der Dnepr getäuscht hatte (es war im schönen Juni), demontierte ich nun also auch noch den Originalmotor. Wie erwartet waren die Pleuellagerschalen gespickt mit Metall-Abrieb und hatten ein sehr hohes Laufspiel von 0.10 - 0.15 mm.
Eine Ursache für den Leistungsverlust konnte ich aber nicht finden.

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Der VMP-Motor wartete unterdessen bereits auf seine Kurbelwelle mit Spritzduesenpleueln:

 

 

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Text und Photos (c) Rolf Graf / ch

 

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