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Zeljko Sojcic's Langstrecken Dnepr
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Einen herzlichen Dank in die Schweiz an Zeljko Sojcic der uns seine auf über 80.000km reiseerprobte Dnepr hier auf diesen Seiten vorstellt. Photos von seinen Nordafrikareisen finden Sie hier auf einer eigenen Seite.     Text und Photos (c) Zeljko Sojcic

Lieber Christian

Zeljko's Reisednepr
Zeljko's Reisednepr

Ich bin schon seit einigen Jahren mit meinem R80-Dnepr unterwegs. Vor paar Jahren habe ich beschlossen keinen Mechaniker, mehr an die Maschine kommen zu lassen, und siehe da: seither hab ich keine Probleme mehr. Es ist ein grosses Vergnügen, aus Freude zu basteln und nicht mehr basten zu müssen um weiter zu kommen. Ich komme nicht von einem technischen Beruf her; musste viele Sachen nach meinen Vorschriften machen lassen: Einzelstück-Massanfertigungen, Zeit und Geld waren sehr gefragt. Obwohl viele Teile nicht original sind, oder gerade desswegen, hat das Motorrad jetzt schon 80'000km drauf, und ist Sahara-erprobt. Die letzten 40'000km waren keine nennenswerten Ausfälle zu beklagen.


Oelkühler/Filter-System :

Zeljko's ReisedneprIch habe den Oelfilter-Deckel vom BMW-Gehäuse massgetreu, aus Aluminium nachgebaut. Den Oelfilter habe ich durch ein Chromstahlrohr ersetzt. Schwierigkeiten boten das Ein-bzw. das Auslassrohr: ich habe sie in den Deckel hineingeklebt!?!?!? aber es funktioniert! Vor allem, der Deckel muss nie mehr abgebaut werden.

Zeljko's Reisednepr Oilcooler
Zeljko's Reisednepr Oilcooler
Zeljko's Reisednepr Oilcooler

- Das ganze System besteht aus: Oelfilterhalterung, Thermostat, Oelkühler, Schlauchleitungen und Anschlüsse. Die Teile kommen aus dem Auto-Rennsport, und sind qualitativ sehr gut. Der ganze Umbau hat mich vor 4Jahren um die sFr. 700-900.- gekostet. Rechnet man die Kosten eines BMW-Filters, inklusive dem häufiger-notwendigen Wechsel, zahlt sich diese Investition alleweil. Der Oelfilter kommt von einem VW-Golf und ist etwa drei mal billiger als ein originaler BMW-Oelfilter. Das Thermostat schaltet bei 80°C um, d.h. sobald das Oel wärmer wird geht es voll durch den Oelkühler. Einen grösseren Oelkühler als bei mir auf dem Bild, braucht es meiner Erfahrung nach nicht. Die höchste, je gemessene Temperatur war bei mir 120°C: dies bei Vollgas-Trestfahrt eine kurvenreiche CH-Passstrasse hinauf, und 25°C-Aussentemperatur. Sonst bewegt sich die Oeltemperatur immer um 90°C (auch im Winter), was dem Optimum entspricht. Ich habe aus purer Bastel-Lust, noch eine zusätzliche Ventilation hinter dem Olkühler eingebaut, ebenfalls mit Thermostat: Der Propeller aus der Elektronik-Branche passte genau hinters Kühlergehäuse (auf den Photos kaum ersichtlich).
Nachstehend die Adresse der Firma in Oesterreich, wo Du das abgebildete Oelkühler-System kaufen oder besichtigen kannst:

Jansen Competition Schlatten 7
3244 Ruprechtshofen,
tel. 02756-2266,
fax. 02756-8477


Hinterrad-Bremsen -und Differentialgetriebe -

Zeljko's ReisedneprVorläufig, solange man kein neues Diff machen lassen will (Kosten um die SFr. 3000.-), geht es darum mit dem Vorhandenem sehr sorgfältig umzugehen. Der ganze Töff ist ausgelegt für eine MaxGeschwindigkeit von 80km/Std. Anders gesagt: die Schwachstellen kennen und sein Verhalten dannach richten. Ich habe nun mein 4. Differentialgetriebe drin: seit etwa 40'000km, nebst dem Siemenring, keine grösseren Probleme.
Hier sind paar Ratschläge:

  • Beide Oelablassschrauben mit Magnet versehen; passende Anfertigungen kann man überall kaufen (Spezialgewinde)!!
  • Sehr vorsichtig bzw. richtig Einfahren: Die ersten 1000km sollte man jeweils, alle 2-300km das Oel wechseln, die Autobahn meiden und nicht schneller als 80km/Std. fahren. Das Diff wirds Dir danken.
  • Nach dem Einfahren wie auch weiterhin, alle 1-2000km das Oel wechseln!
  • Häufig das Oel kontrollieren und nachfüllen, dies bei grossem Verlust durch den Siemenring und andere Schwachstellen. Lieber ein bisschen zu viel als zu wenig.
  • Ich hoffe, Du hast die originale Hardy-Scheibe belassen und sie nicht gegen eine verstärkte ausgewechselt! Das Diff verkraftet diese,von Händlern empfohlene ''Verstärkung'', absolut nicht. Bei einem BMW-Antrieb ist dies sogar sehr schlecht.
  • Den Fahrstil gestallte ich so, dass in einer Rechtskurve das Seitenwagenrad nie abhebt: Dadurch vermeide ich höchste Beanspruchung des Diff in sehr schlechten geometrischen Kräfteverhältnissen des Hinterrades -bzw. der Achse/Gehäuse.
  • Gewisse Leute empfehlen einen Druckausgleich zur besseren Oelverteilung zwischen den beiden Diff'getriebe-Kammern. Dies besteht darin, dass man ein Loch bohrt im Deckel der rechten Kammer (Abtrieb).Damit da kein Oel rauskommt, wird noch ein Kunsstoffschlauch darauf montiert werden. Ich hatte diese Vorrichtung auf einem meiner vorigen Diff's.
  • Ich glaube, das Problem der hinteren Bremse ist, dass sie trocken bleibt. Ich hatte häufig Oelreste in der Bremstrommel(Siemenring!!). Habe mehrere Typen von Bremsbelägen ausprobiert, von ganz harten bis zu original-weichen: konnte keinen signifikanten Unterschied feststellen.
  • Das wichtigste ist: lass keinen Händler-Mechaniker an das Motorrad ran; mach alle Reparaturen und Modifikationen selber!


Zeljko's ReisedneprDeinen Vorschlag von einer grösseren Oelwanne finde ich, wegen Verlust an Bodenfreiheit nicht sehr empfehlenswert. Im Sand hatte ich schon gelegentlich Mühe mit der Bodenfreiheit, auch ohne grössere Oelwanne: Die Dnepr ist um etwa 10-15cm tiefer gelegen als die original BMW R80GS

 

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